Nadine Olivier

Spielzeit 2007 Schau nicht unters Rosenbeet Anne E. Franklin
Spielzeit 2008 Kaviar und Linsen Mathilda Pappagatto
Spielzeit 2009 Weekend im Paradies Abgeordnete Adele Haubenschild
Spielzeit 2010 Bürger als Edelmann Mme. Jourdain
Spielzeit 2014 Hokuspokus Frau Engstrand
Spielzeit 2015 Der Revisor Reiche Witwe
Spielzeit 2016 Der eingebildete Kranke Dr. Bejart
Spielzeit 2017 Was wird denn hier gespielt ?
Spielzeit 2018 Immer Ärger mit den Alten Joan Banstead

Meine liebste Anekdote ist …

Spielort Bückeburger Schloßpark /Open Air: Hinter der Bühne, getrennt durch eine kleine Hecke befand sich ein Spazierweg und während der Vorstellung ging dort ein Mann entlang. Er war genau in dem Moment auf Höhe der Balkontür als ich diese aufriss und rief „Wer ist da? Wer sind Sie?“ Er drehte sich erschrocken um und stammelte: „Was? Ich?“ Das Publikum lag am Boden vor Lachen und ich musste mich wirklich sehr zusammen- reißen um nicht ebenfalls loszulachen.

Meine liebster Versprecher oder Panne war …
Ein *mir-Ewigkeiten-vorkommender*-Lachflash als ich eigentlich bewusstlos sein sollte.

Mein Lieblingsstück ist …

Schau nicht unters Rosenbeet von Norman Robbins. Es ist spannend, hat eine gerechte Rollenverteilung, die herrlichsten skurrilen Charaktere, trockenen englischen Humor und zeigt überzogen die Abgründe der Menschen wenn es ums Thema Geld geht.

Meine Lieblingsrolle wäre …
Das ist sehr schwierig, da alle drei Rollen die ich zuletzt spielte mir unglaublichen Spaß bereitet haben. Der Puck weil er frech, schadenfroh und derb war, über die Bühne gehüpft ist und somit die kindliche Seite in mir gefordert hat. Schwesterchen Anne war eine große Rolle die ich gern gespielt habe weil Sie abgrundtief böse, raffgierig und kühl war, das jedoch geschickt hinter einer freundlichen Fassade verbergen konnte. An erste Stelle jedoch steht derzeit die Rolle der Mathilda aus Kaviar und Linsen. Sie lockt all die Seiten in mir hervor, die im wahren Leben eher unterdrückt werden. Sie ist zwar herzensgut, aber impulsiv und aufbrausend und vor allem herrlich theatralisch und überkandidelt und stolz auf sich und das was sie tut. Sie glaubt an die Liebe, sie lebt in ihrer eigenen kleinen Welt und das teilweise mit einer wunderbaren Naivität. Das war und ist jedesmal wieder eine große Herausforderung für mich.

Seit wann und wie bist Du bei der Schaumburger Bühne?
Seit „Schau nicht unters Rosenbeet“ (2007) Ich hatte den inneren Drang wieder Theater zu spielen, genau wie Sylvia und somit sind wir zusammen zur Schaumburger Bühne gegangen. Theater spielen ist für mich unheimlich befreiend. Man kann in andere Rollen schlüpfen und sich ausprobieren. Seine Grenzen erfahren und sie erweitern

.Ich habe folgende Bühnenerfahrungen bisher sammeln können !
1998-2000:
w.w.w. theater (Sketche, Spielübungen, Szenencollagen)
2002:
w.w.w. theater (Die Nachtwächter von Rinteln (Ratsfrau))
2003:
w.w.w. theater (Ein Rintelner Sommernachtstraum (Puck))

Mein Lieblingszitat ist …
Lieblingszitat (allg.) Auch Schlafen ist eine Form der Kritik, zumindestens im Theater (Bernhard Shaw)